7. Spieltag Dienstag 25.09.2018 18:30 Uhr
Stadion An der Alten Försterei 20.879 Zuschauer Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach an der Pegnitz)
Union Berlin 90:00 Union Berlin
2 : 0
(0:0)
Union Berlin Holstein Kiel
90. Min. Grischa Prömel
90. Min. Sebastian Polter

"Das ist eine ganz bittere Niederlage", ...

... ärgert sich Sportdirektor Fabian Wohlgemuth.

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"Wir müssen uns einfach belohnen für unseren Aufwand", ...

... hadert Kapitän David Kinsombi.

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Die Partie ist beendet. Die Störche verlieren durch zwei späte Gegentore unglücklich mit 0:2. Ein Unentschieden wäre nach diesem Spielverlauf gerechter gewesen.

Abpfiff 2. Halbzeit: 20:23 Uhr

90. Spielminute

Und dann macht das tatsächlich Polter! Und das auch noch mit einem Fallrückzieher. Das Berliner Glück kennt keine Grenzen mehr.

90. Spielminute

Tor 2:0 Sebastian Polter [1. FC Union Berlin]

90. Spielminute

Die Störche werfen nun alles nach vorne. Die Berliner wollen das zweite Konter erkontern...

90. Spielminute

Spielerwechsel: [Holstein Kiel]:Benjamin Girth kommt für Alexander Mühling

90. Spielminute

Die Störche geben noch nicht auf.

90. Spielminute

Dehm im Strafraum, aber Abseits.

90. Spielminute

Vier Minuten Nachspielzeit. Geht noch was?

90. Spielminute

Und dann fällt tatsächlich noch das 1:0 für Berlin, Prömel kommt im Kieler Strafraum frei zum Abschluss, lässt Kronholm keine Chance. Bitter.

90. Spielminute

Tor 1:0 Grischa Prömel [1. FC Union Berlin]

89. Spielminute

Und der Ball fliegt in den Kieler Strafraum hinein, van den Bergh köpft ihn aber eiskalt zu Kronholm zurück. Gefahr gebannt.

89. Spielminute

Einwurf Lenz.

88. Spielminute

Aber die Kieler sind in der Defensive hellwach, diesmal klärt Jonas Meffert an der eigenen Straumkante. Berlin wird stärker, die Störche müssen offenbar ihrem hohen Tempo Tribut zollen.

86. Spielminute

Spielerwechsel: [1. FC Union Berlin]:Julian Ryerson kommt für Akaki Gogia

86. Spielminute

Und wieder klärt Serra im eigenen Strafraum, dann zweimal Schmidt, dann Wahl, dann Kinsombi - Powerplay der Berliner nun.

85. Spielminute

Girth wird kommen.

84. Spielminute

Für Trimmel geht es weiter.

83. Spielminute

Jetzt liegt ein Berliner im Union-Strafraum am Boden. Hat sich verletzt, als er seinem Schlussmann gegen Okugawa zur Seite sprang. Der Kapitän ist es, Christopher Trimmel.

82. Spielminute

Und fast wäre es die erste Saisonniederlage geworden, aber Gikiewicz pariert stark gegen Okugawa.

81. Spielminute

Für Berlin wäre es das vierte Remis in Folge, eigentlich zu wenig, um oben dran zu bleiben.

80. Spielminute

Die Partie bleibt offen und spannend, ein Punkt ist beiden Teams zu wenig.

79. Spielminute

Polter macht ordentlich Betrieb im Kieler Strafraum. Erst stoppt ihn Schmidt mit einer Grätsche, dann sprang Kronholm höher als der Berliner Mittelstürmer.

79. Spielminute

Aber der Dehm-Ball gerät zu nah vor das Tor, leichte Beute für Rafal Gikiewicz.

78. Spielminute

Freistoß für Kiel, 30 Meter.

77. Spielminute

Und diesmal verpasst Serra knapp eine Flanke von van den Bergh.

77. Spielminute

Und Polter kommt tatsächlich zum Kopfball! Aber Kronholm hält. Das wäre ein Comeback gewesen. Schön für Berlin, brutal für die Störche.

76. Spielminute

Spielerwechsel: [1. FC Union Berlin]:Sebastian Polter kommt für Sebastian Andersson

76. Spielminute

Polter. Die Fans erheben sich geschlossen, Gänsehaut pur.

75. Spielminute

Jojo van den Bergh klärt zur Ecke.

75. Spielminute

Freistoß für Berlin, 30 Meter. Und Polter macht sich bereit. Comeback nach sechsmonatiger Verletzungspause.

74. Spielminute

Und wieder fehlen nur Zentimeter bei diesem Pass von Dehm auf Lee, der wäre sonst frei vor dem Berliner Tor gewesen.

73. Spielminute

Starke Faustabwehr von Kronholm, fehlerlos der Kieler Schlussmann bis dato.

72. Spielminute

Schmidt klärt per Kopf gegen Andersson, einmal mehr. Aber Lenz holt noch eine Ecke für Berlin raus. Ein Tor liegt in der Luft, hüben wie drüben.

71. Spielminute

Starker Konter über Lee und Okugawa, aber Meffert wird im letzten Moment geblockt. Er wollte es mit der Hacke machen.

70. Spielminute

Spielerwechsel: [1. FC Union Berlin]:Marcel Hartel kommt für Simon Hedlund

70. Spielminute

Kinsombi mit Auge auf Okugawa, aber der Japaner stand im Abseits.

68. Spielminute

Gelbe Karte Christopher Lenz [1. FC Union Berlin]

68. Spielminute

Okugawa kommt für Schindler. Er hatte nach überstandener Erkältung noch nicht nötige Luft, um nach seiner Einwechslung für Honsak bis zum Ende durchzuhalten.

65. Spielminute

Mühling, Schindler, Lee, ins Toraus.

65. Spielminute

Starker Konter der Kieler, aber der Schindler-Pass findet keinen Abnehmer. Immerhin, es gibt Ecke.

64. Spielminute

Mühling klärt gegen Marvin Friedrich.

64. Spielminute

Und wieder Ecke für Berlin.

63. Spielminute

Okugawa wird kommen.

63. Spielminute

Aber dann rennen sich zwei Berliner über den Haufen, der Konter sieht gut aus, aber der Kinsombi-Pass erwischt Schindler im Abseits.

62. Spielminute

Ecke für Berlin, Schmidt war vor Andersson am Ball. Direkt vor der Berliner Fankurve, sie hoffen...

61. Spielminute

Eine Stunde ist rum, die KSV weiter cool in diesem Hexenkessel.

60. Spielminute

Aber auch Lee war überrascht, der Ball versprang ihm, landete bei Gogia, der ihn aus 20 Metern über das Tor hämmerte.

59. Spielminute

Und die Berliner schießen diese direkt in die Kieler Zweimannmauer, sah wie ein Rückpass aus.

58. Spielminute

Gelbe Karte Hauke Wahl [Holstein Kiel]

58. Spielminute

Wahl stoppt Lenz, kassiert dafür aber die Gelbe Karte. Freistoß für Berlin, 30 Meter.

57. Spielminute

Die Berliner kontern gefährlich.

56. Spielminute

Schade, van den Bergh legt sich einen Ball zu weit vor, Lenz kann klären. Das hätte eine gute Gelegenheit für die Kieler werden können.

56. Spielminute

Die Fans beider Vereinen arbeiten sich gerade lautstark am DFB ab, auf dem Feld geht es wieder etwas ruhiger zu.

55. Spielminute

Hauke Wahl, die Wand! Er lässt einen Schuss von Grischa Prömel an seinem Körper abperlen, der war auf einem guten Weg in Richtung Kieler Tor gewesen.

54. Spielminute

Wieder ein Foul von Andersson in der Kieler Hälfte, diesmal gegen Meffert. Ohne Folgen..Farben- und verletzungstechnisch.

52. Spielminute

Der Ball ist zurück, die KSV hat ihn.

52. Spielminute

Der Ball landet im Spielertunnel und offenbar gibt es keinen zweiten, auch eine selten gewordene Szene im Fußball.

50. Spielminute

Der Keeper verfolgte Gogia durch seinen Strafraum und pariert letztlich dessen Schuss. Kuriose Szene, mit einem glücklichen Ausgang für die Störche.

49. Spielminute

Riesentat von Kronholm gegen Akaki Gogia, der plötzlich frei vor ihm auftauchte.

48. Spielminute

Guter Start der Störche, sie stricken weiter ihr Muster.

47. Spielminute

Daraus wird nichts, aber die KSV behält den Ball.

47. Spielminute

Und Kiel wirft an der Eckfahne der Berliner ein. Durch Dehm.

46. Spielminute

Und weiter geht es. Die Kieler sind unverändert, die Berliner auf den ersten Blick auch.

Anpfiff 2. Halbzeit: 19:33 Uhr

"Wir müssen konsequenter unsere Chancen nutzen", ...

...fordert KSV-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. 

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Torlos endeten die ersten 45 Minuten an der "Alten Försterei". Die KSV stellte vor rund 20.000 Zuschauern das bessere und aktivere Team, erspielte sich einige gute Möglichkeiten, doch quasi mit dem Abpfiff des ersten Durchgangs hätte Sebastian Andersson fast das 1:0 für die Hausherren erzielt, aber Kenneth Kronholm parierte aus kurzer Entfernung glänzend. Überschattet wurde der gute Auftritt der KSV durch die Verletzung von Mathias Honsak, der nach 20 Minuten mit einer Trage aus dem Stadion abtransportiert werden musste. Gute Besserung, Honsi!!!

Abpfiff 1. Halbzeit: 19:18 Uhr

45. Spielminute

Und wieder muss Kronholm eingreifen, diesmal gegen Robert Zujl. Aber das war eher eine Chance für die Statistik, wirklich gefährlich kam der Ball nicht auf das Kieler Tor.

45. Spielminute

Eine Minute Nachspielzeit.

45. Spielminute

Die atmen die Kieler weg. Puuh, erst einmal durchatmen.

45. Spielminute

Und das wäre fast das 1:0 für Berlin gewesen, Andersson köpft aus fünf Metern, aber Kronholm lenkt den Ball über die Latte. Ecke.

44. Spielminute

Diesmal Freistoß für die Berliner aus einer gefährlicheren Position. 18 Meter vor dem Tor von Kronholm, linke Strafraumkante. Von hier geht es auch direkt.

44. Spielminute

Aber Chris Lenz schlägt den Ball ins Aus. Eine bezeichnende Szene für das Spieler der Berliner, aber im Fußball genügt bekanntlich eine Szene, um einen Spielverlauf auf den Kopf zu stellen.

42. Spielminute

Freistoß für Berlin in der Kieler Hälfte. Kleine Pause für die Unioner, die mächtig unter Druck stehen.

41. Spielminute

Serra humpelt, hoffentlich ist ihm nichts passiert.

41. Spielminute

Und sein Ball findet den Kopf von Serra, aber leider geht die Kugel knapp am Berliner Tor vorbei.

40. Spielminute

Freistoß für die KSV, 30 Meter vor dem Berliner Tor, ein Fall für Mühling.

40. Spielminute

Und wieder eine gute Szene, aber Kinsombi zieht aus 20 Metern knapp am Berliner Tor vorbei.

40. Spielminute

Frustfoul von Andersson, der Schmidt am Kieler Strafraum von hinten fällt. Die ewige Kreiselei des Balles in den Kieler Reihen scheint die Berliner zu nerven.

38. Spielminute

Die Berliner wirken beeindruckt vom Kieler Ballbesitzfußball, warten ab, greifen erst an der Mittellinie an.

36. Spielminute

Und die hämmert Mühling in den Berliner Himmel.

36. Spielminute

Ecke für Union, Dehm fing eine Flanke von Simon Hedlund ab.

35. Spielminute

Jetzt erhebt er sich einmal aus seinem weißen Plastikstuhl, zeigt seinen Jungs den Daumen. Alles gut, also.

34. Spielminute

Serra kommt an der Strafraumkante zum Abschluss, aber der Linienrichter sah ihn im Abseits. War er auch.

34. Spielminute

Tim Walter sitzt entspannt auf der Bank, warum auch nicht, er kann mit seiner Mannschaft sehr zufrieden sein.

32. Spielminute

Krasses Tempo, das die Kieler an den Tag legen. Wie lange halten sie das durch?

32. Spielminute

Starker Einsatz von Serra, er verliert zwar den Ball, rennt Marvin Friedrich aber bis zur Mittellinie hinterher, um ihn dort zu stoppen.

31. Spielminute

Daraus wird nix. Aber die Störche bestimmen das Spiel, beeindruckende Vorstellung der KSV bislang.

31. Spielminute

Starker Angriff der Kieler, Serra sieht Mühling, der in die Mitte spielen will, aber Grischa Prömel klärt in letzter Sekunde zur Ecke.

29. Spielminute

Die Störche attackieren gewohnt früh, diesmal fängt David Kinsombi einen Ball ab, aber Schindler verspringt schließlich das Leder im Berliner Strafraum. Das sah nach mehr aus.

28. Spielminute

Aber er steht wieder. Per Kopf hatte er einen schönen Angriff eingeleitet, leider war der finale Pass von Schindler auf Lee zu forsch. Dabei wurde Mühling hart aus der Luft gepflückt. Weiter geht es...

26. Spielminute

Jetzt liegt Alexander Mühling am Boden.

26. Spielminute

Erinnert an die Partie aus der Vorsaison, die 4:3 für Berlin endete. Die Störche treten auf wie eine Heimmannschaft und halten bisher auch in der Defensive die Lücken klein.

25. Spielminute

Geklärt. Auch die Kieler Fans sind jetzt voll da, eine prächtige Kulisse!

23. Spielminute

Ecke für Kiel. Mühling macht es.

23. Spielminute

Serra klärt per Kopf, im zweiten Anlauf stehen die Berliner im Abseits.

22. Spielminute

Und führt gleich zu einer Ecke für die Berliner.

21. Spielminute

Mit einem Countdown haben die Union-Fans ihr Schweigen beendet, jetzt ist Gänsehaut angesagt.

21. Spielminute

Schöner Alleingang von Schindler, aber am Ende zu eigensinnig, Lee wäre besser positioniert gewesen. So können Schlussmann Rafal Gikiewicz und zwei seiner Vorderleute den Kieler stoppen.

20. Spielminute

Und so langsam baut sich die Stimmung auf, gleich ist die "Alte Försterei" wieder die "Alte Försterei".

19. Spielminute

Direkt am Kieler Block vorbei, die Fans unterbrechen das Schweigen, um ihm zu applaudieren. Schöne Geste!

19. Spielminute

Honsak wird auf einer Trage aus dem Stadion transportiert, das sieht nicht gut aus.

18. Spielminute

Und jetzt war Lee dran, aber sein Schuss wird im letzten Moment geblockt. Ecke für Kiel.

14. Spielminute

Schöne Flanke von Kingsley Schindler, aber Jae Sung Lee kommt am Elfmeterpunkt einen Schritt zu spät.

13. Spielminute

Schöne Flanke von Kingsley Schindler, aber Jae Sung Lee kommt am Elfmeterpunkt einen Schritt zu spät.

12. Spielminute

Starker Zweikampf von Dominik Schmidt, der Robert Zulj an der Mittellinie aufhält. Er wäre durch gewesen...Noch neun Minuten.

11. Spielminute

Keine Blockfahnen, die Alte Försterei erinnert mit ihrem Stimmungspegel an ein Völkerkundliches Museum.

09. Spielminute

Spielerwechsel: [Holstein Kiel]:Kingsley Schindler kommt für Mathias Honsak

09. Spielminute

Honsak kann nicht mehr...

08. Spielminute

Aber noch lässt sich Honsak an der Seitenlinie behandeln, Schindler macht sich warm. War es das schon für den Österreicher?

08. Spielminute

Tim Walter hat sein System umgestellt, statt 4:2:3:1 heute 4:4:2, Honsak stürmt mit Serra. Die rechte Mittelfeldseite übernimmt Alexander Mühling. Noch 14 Minuten Schweigen...

06. Spielminute

Mathias Honsak liegt am Boden, er hält sich den Arm.

05. Spielminute

Eine Szene, bei der die Union-Fans zu gerne gepfiffen hätten - aber wer schweigt, kann auch nicht pfeifen.

05. Spielminute

Erste Chance für die Berliner, aber Jannik Dehm stoppt den durchgebrochenen Sebastian Andersson im Kieler Strafraum. Das war knifflig, aber gekonnt.

03. Spielminute

Gespenstische Stimmung, das Stadion ist fast ausverkauft, auch im Kieler Block stehen mehr als 1000 Fans. Aber sie schweigen.

02. Spielminute

Und da kommt Janni Serra schon zum Abschluss, er zieht aus 18 Metern ab - drüber.

01. Spielminute

Kiel stößt an, die Berliner haben die Platzwahl gewonnen und stürmen auf die Kieler Kurve zu.

Anpfiff 1. Halbzeit: 18:31 Uhr

Und jetzt geht es los....

...die beiden Mannschaften haben das Spielfeld betreten. Holt Euch die drei Punkte, Jungs. Nur die K-S-V!

"Uns erwartet ein heißes Tanz",

sagt Johannes van den Bergh. 

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An der Pfeife...

..ist Benjamin Cortus (Röthenbach an der Pegnitz). Ihm assistieren Eduard Beitinger (Regensburg) und Christian Leicher (Landshut), Vierte Offizielle ist Riem Hussein (Bad Harzburg). Cortus pfeift seit der Saison 2016/17 Spiele der 1. Bundesliga, sein Debüt gab er dort am 25. September 2016 in der Partie 1. FC Köln gegen RB Leipzig. Knapp ein Jahr später schrieb er Geschichte, als er erstmals nach Eingreifen des Videoassistenten einen Spieler (Yoric Ravet/SC Freiburg) des Feldes verwies. Der 36-jährige Informatikkaufmann pfiff in dieser Saison schon zwei Spiele in der 2. Liga, das 1:0 der "Eisernen" gegen Aue und das 3:5 des FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln.

...und über Union

Union ist eine spielstarke Mannschaft mit wahnsinnig viel Qualität in ihren Reihen. Sie werden sich zuhause nicht verstecken und uns kommen lassen, sondern mit viel Tempo und offensivem Fußball mitspielen.

Tim Walter zu den Störchen

Wie sind mit den gleichen Zielen in den Bus gestiegen wie jede Woche. Wir wollen mit Konsequenz, Einstellung und Leidenschaft dagegen halten, unsere Qualitäten auf den Platz bringen und die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wir freuen uns wahnsinnig auf das Spiel, in so einer Atmosphäre vor 30.000 Zuschauern zu spielen, ist für jeden Fußballer einfach das Größte.

Daniel Teixeira, da war doch was...

Der Brasilianer Daniel „Texas“ Teixeira (2000/01 und 2005 bis 2007) wurde zum großen Idol für die Fans und bekam im Oktober 2007 als erster Spieler ein organisiertes Abschiedsspiel. Der Torjäger schoss Union zu zwei Aufstiegen und stand mit dem Team im DFB-Pokalfinale. Den Kielern ist „Texas“ noch aus der Saison 2003/04 bestens bekannt. Der Mann mit der eingebauten Torgarantie traf für die Störche in 28 Regionalliga-Partien 17 Mal ins Schwarze. Inzwischen ist Teixeira nach Brasilien zurückgekehrt.

Die Helden heißen...

Kein Kultverein ohne Kultspieler, so auch Union. Legendäre Kicker hatten die Eisernen jede Menge in ihren Reihen. Vor allem Rekordspieler Lutz Hendel (422 Ligaeinsätze von 1968 bis 1993), Torjäger Uwe Borchardt (69 Tore von 1975-1987) oder auch der heutige Geschäftsführer Lizenzierung Oskar Kosche, der 1997 und 1998 zweimal nacheinander zum „Unioner des Jahres“ gewählt wurde, werden häufig genannt.

Union, längst etabliert in Liga zwei

Gemessen an seiner gegenwärtigen Mitgliederzahl von über 16.000 ist Union der drittgrößte Berliner Sportverein. Zu den sportlichen Erfolgen des Klubs zählen der Gewinn des FDGB Pokals 1968 sowie das Erreichen des DFB-Pokalfinals 2001 und dadurch die Qualifikation für den UEFA-Pokal der Spielzeit 2001/02. In dieser Saison spielt die erste Mannschaft zum zehnten Mal in Folge in der 2. Bundesliga.

An der Alten Försterei

Die Heimspiele der Profimannschaft werden im größten reinen Fußballstadion Berlins ausgetragen, dem Stadion An der Alten Försterei. In der Sommerpause 2009 wurde nach 13 Monaten Bauzeit – auch durch die großartige Unterstützung der Fans - das renovierte Stadion in einem Testspiel gegen Hertha BSC (Endresultat 3:5) feierlich eingeweiht. Seit der Saison 2015/16 liegt die Zuschauerkapazität bei 22.012 (davon 18.200 Steh- und 3.812 Sitzplätze). Bis 2020 soll ein Ausbau auf 37.000 Zuschauer erfolgen. 

Im Geschichtsbuch geblättert

Der 1. FC Union Berlin (offiziell: 1. Fußballclub Union Berlin e. V.) wurde 1966 gegründet und basiert auf dem bereits 1906 entstandenen FC Olympia Oberschöneweide.

Trimmel beerbt Kroos

Urs Fischer bestimmte Christopher Trimmel als neuen Kapitän der Berliner. Er löste Felix Kroos ab, der das Amt des Vizekapitäns übernahm. Der österreichische Mittelfeldspieler Trimmel steht seit 2014 bei den Berlinern unter Vertrag.

Feuer in der Haupttribüne

Unmittelbar vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli geriet in der Haupttribüne im ersten Obergeschoss ein defekter Kühlschrank in Brand. Dabei wurde die Vorbereitungsküche komplett zerstört. Teile des VIP-Bereiches und einige Räume im Erdgeschoss vor allem durch die Löscharbeiten der 40 Feuerwehrleute in Mitleidenschaft gezogen. Auch beim Heimspiel gegen die Störche waren die Aufräumarbeiten ganz offensichtlich noch nicht abgeschlossen. Der VIP-Raum aus dem ersten Stock ist in ein Zelt vor dem Stadion umgezogen, ein wenig Holstein-Kiel-Feeling also in Berlin. Und die Mannschaft von Tim Walter zog sich direkt in Containern neben der Haupttribüne um. Schön gemütlich. 

Pokalgewinner unter sich

Beide Vereine haben die zweite Runde um den DFB-Pokal erreicht. Die Störche durch einen 3:1-Sieg beim Drittligisten TSV 1860 München. Der 1. FC Union Berlin siegte ebenfalls bei einem Drittligisten, auch mit zwei Toren Abstand. Die Auflösung: 4:2 bei Carl Zeiss Jena. Und beide messen sich in Runde zwei mit Bundesligisten. Die Störche erwarten den SC Freiburg, die Berliner treten ebenfalls am 31. Oktober bei Borussia Dortmund an.

"Das wird ein spannendes Spiel werden",

sagt Mathias Honsak. 

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Urs Fischer soll es richten

Seit Saisonbeginn hören die Kicker des 1. FC Union auf Urs Fischer. Der 52-Jährige war 2016 und 2017 mit dem FC Basel Meister geworden, in der Hauptstadt trat er die Nachfolge von Interimstrainer Andre Hofschneider an, der Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum geworden ist. Vor ihm verschliss Präsident Dirk Zingler seit 2014 fünf Trainer. Selbst den früheren Schalke-Trainer Jens Keller, der die Eisernen 2017 auf Platz vier der 2. Liga führte – die beste Platzierung seit der Wiedervereinigung.

Ungeschlagen gegen Kiel

Der 1. FC Union Berlin ist in der 2. Liga als einziger Verein noch unbesiegt, am vergangenen Sonnabend nahmen die „Eisernen“ einen Punkt von der Bielefelder Alm (1:1) mit. Die Berliner gingen durch Grischa Prömel in Führung, Andreas Voglsammer glich für die Westfalen aus. Damit sind die Kieler Gastgeber die Remiskönige der Liga, viermal teilten sie sich bislang die Punkte, zwei Siege stehen auf dem Konto des 1. FC, beide (1:0 gegen Aue, 4:1 gegen Pauli) im heimischen Stadion.

Drama gegen Bochum

Die meisten der knapp 9000 Zuschauer im Holstein-Stadion hatten damit nicht mehr gerechnet, aber in der 90. Minute glich Janni Serra mit einem wuchtigen Kopfball die von Tom Weilandt erzielte 2:1-Führung der Bochumer in letzter Sekunde noch aus. Es war der Lohn für eine engagiert geführte Partie, in der die Störche die bessere Mannschaft gewesen waren, nach zwei Kontern aber zweimal in Rückstand gerieten.

Bisher: Zwei Siege, zwei Niederlagen, zwei Remis

Sechsmal trafen die KSV und Union bereits aufeinander. Zweimal siegte Holstein, zweimal Union. Das letzte Duell endete im Januar diesen Jahres 2:2, das Hinspiel hatten die Berliner mit 4:3 gewonnen. Beide Partien waren extrem rasant und gingen als Saisonhighlights in die Archive ein. Besonders die 3:4-Niederlage an der „Alten Försterei“ hatte es in sich. Die Störche waren vor mehr als 2000 mitgereisten Fans durch Kingsley Schindler mit 1:0 in Führung gegangen, durch ein Eigentor von Kristian Pedersen mit 2:1, hatten durch Dominick Drexler zum 3:3 ausgeglichen, um durch Steven Skrzybski (52.), der die einzige Union-Chance im zweiten Durchgang nutzte, besiegt zu werden.

Rückkehr für Peitz und Kohlmann

Zwei Kieler haben in ihrer Vergangenheit bereits die Stiefel für Union geschnürt. Defensivspieler Dominic Peitz bestritt zwischen 2009 und 2011 bei den „Eisernen“ 49 Pflichtspiele, im Kader für das Berlin-Spiel stand "Peitzer" nicht, aber seine Mannschaft begleitete er trotzdem. Und Co-Trainer Patrick Kohlmann sammelte hier zwischen 2008 und 2014 142 Zweitliga-Einsätze. Nur Michael Parensen (187) und Torsten Mattuschka (161) haben mehr Partien im Unterhaus für die Köpenicker absolviert. Christopher Lenz, der sich von Januar 2017 bis Mai 2018 von den Berlinern an die Störche ausleihen ließ, ist in dieser Zeit ein halber Kieler geworden. Und Geburtstag hatte er auch: Am Sonnabend wurde er 24, die KSV gratuliert auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich! Zur Belohnung darf Lenz heute beginnen...

Die Fans wollen schweigen

Aus Protest gegen die aus ihrer Sicht fruchtlosen Verhandlungen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) wollen die Fans in allen Stadien der ersten drei Ligen in den ersten 20 Minuten dieses Spieltages schweigen. Die Fanvertreter fühlten sich von den Funktionären nicht gehört und verstanden, befürchten eine zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs. Deshalb, so ihre Argumentation, wollen sie den Protest jetzt dahin tragen, wo er sichtbar ist: In die Stadion. 

Was ist mit Lewerenz und Schindler?

Definitiv nicht dabei sein wird Aaron Seydel aufgrund seiner Reizung im Sprunggelenk. Fraglich waren die Einsätze von Steven Lewerenz (Rückenbeschwerden) und Kingsley Schindler (Erkältung), die auch beim 2:2 gegen den VfL Bochum nicht im Kader waren. Schindler fiel ganz kurzfristig aus und wurde von Jannik Dehm gut vertreten. Diesmal wird Dehm wieder die rechte Abwehrseite abdichten, unklar ist noch, wer die rechte Außenbahn übernehmen wird, Schindler sitzt zunächst einmal auf der Bank. Dafür steht Jonas Meffert wieder in der Startelf. Bei Union Berlin ist Sebastian Polter erstmals nach seinem Achillessehnenriss und einer sechsmonatigen Pause wieder im Kader. Der Stürmer sitzt zunächst auf der Bank. 

Moin Moin liebe Holstein-Fans...

..herzlich willkommen zum Holstein-Kiel-Liveticker. Am siebten Spieltag treten die Störche an einer Kultstätte im deutschen Fußball an, der "Alten Försterei" des 1. FC Union Berlin. Wir berichten wie immer live vor, während und nach der Partie mit Texten, Fotos und Stimmen und freuen uns auf spannende 90 Minuten! Für euch am Liveticker: Patrick Nawe (Fotos/Interviews/li.) und Wolf Paarmann (Text).

 
45. 90.
Union Berlin
90. Spielminute ::Tor: Sebastian Polter 90. Spielminute ::Tor: Grischa Prömel
86. Spielminute ::Spielerwechsel: Julian Ryerson kommt für Akaki Gogia
76. Spielminute ::Spielerwechsel: Sebastian Polter kommt für Sebastian Andersson
70. Spielminute ::Spielerwechsel: Marcel Hartel kommt für Simon Hedlund
68. Spielminute ::Gelbe Karte: Christopher Lenz
Union Berlin
90. Spielminute ::Spielerwechsel: Benjamin Girth kommt für Alexander Mühling
58. Spielminute ::Gelbe Karte: Hauke Wahl
09. Spielminute ::Spielerwechsel: Kingsley Schindler kommt für Mathias Honsak